Zum Abschluss gab es eine nasse Fahrt mit einem schmalen Bambusfloss, aber nicht allein, und es war ein wirklich schöner Tag. Bisschen warm für meine Platte, aber das ist mir erst spät klar geworden, erst im Bus auf der Rückfahrt. Egal.
Freitag, 11. Oktober 2013
Elefanten
Zum Abschluss gab es eine nasse Fahrt mit einem schmalen Bambusfloss, aber nicht allein, und es war ein wirklich schöner Tag. Bisschen warm für meine Platte, aber das ist mir erst spät klar geworden, erst im Bus auf der Rückfahrt. Egal.
Dienstag, 8. Oktober 2013
Wo bin ich hier?
Montag, 7. Oktober 2013
Chiang Mai
Sonntag, 6. Oktober 2013
Der Verkehr und die Stadt
Immerhin versucht die Stadt gegenzusteuern, indem zum einen ein Skytrain gebaut wurde, zum anderen eine U-Bahn. Das alles ist offenkundig viel zu wenig und vermutlich für viele Menschen hier auch viel zu teuer. Bemerkenswert finde ich aber die Organisation dieser Bahnen. Hannover (oder Berlin oder …) könnte sich davon "eine Scheibe abschneiden". Die Züge halten immer an denselben Stellen, d.h. die Ausstiegsbereiche sind auf den Bahnsteigen markiert und auch die Einstiegsbereiche, was verhindert, dass die Aussteigenden von den Einsgeienden blockiert werden (in Hannover alltäglich zu beobachten). In manchen Stationen sind sogar die Bahnsteige durch Glasscheiben abgetrennt, so dass niemand den Gleisen zu nahe kommen kann. Das funktioniert auch wirklich prima. Rauchen, Trinken und Essen sind grundsätzlich verboten, woran sich auch alle halten. Für den immensen Verkehr dieser Stadt reicht das aber bei weitem nicht aus, ist aber sehr futuristisch - auf dem Skytrain gleichsam über die Stadt zu fahren.
Heute waren wir übrigens im Chatuchak-Markt, ein angebliches "Muss" für jeden Bangkok-Besucher. Und ja, es war richtig gut. Das Wetter dafür weniger, denn im Gegensatz zu den letzten Tagen, an denen es tagsüber trocken geblieben war, "stipperte" es heute immer wieder ein wenig und jetzt regnet es richtig. Morgen aber geht es ohnehin weit nach Chiang Mai in den Norden.
Samstag, 5. Oktober 2013
Museum!
Und immer noch der zweite Tag, aber der Nachmittag hatte es in sich. Wir waren im Siam Museum und das ist ein Museum, wie ich es mir immer gewünscht habe: an erster Stelle steht der Versuch, dem Besucher spannende Geschichten vermitteln und einen Bezug zur Gegenwart herzustellen. Letzteres erfolgt an vielen Stellen durch kurze Videos (inkl. eines Videos gleich zu Beginn!), in denen heutige Thai plötzlich in die Vergangenheit versetzt werden und etwa feststellen, wie komplex die Herkunft ihrer Vorfahren oder die ganz anderen, engen Zukunftsperspektiven junger Frauen in der Vetgangenheit. Dazu kommen wunderschöne Anomationen, Kurzfilme und Stellwände, die nie gerade sind und keine wirkliche Flachware enthalten, dazu wunderschöne weiße Dioramen und viel mehr. Das meiste ist mit Geräuschen verbunden und lädt zur intensiven Beschäftigung ein! Ich habe eine Reihe von Fotos und Videos gemacht und freue mich schon darauf.
Nebenbei: Menschen ab 60 müssen keinen Eintritt bezahlen und man wollte von uns keine Bescheinigung, sondern hat uns unaufgefordert gefragt, ob wir beide 60 sind! Jeder Besucher hatte übrigens offenbar einen Sender dabei ...
Übrigens lauft der Fernseher und dort spielt Dortmund gegen Gladbach, auf einem thailändischen Sender!
Thailand 2 immer noch Bangkok
Ok, immer noch der Samstag, sind gerade am Museum of Siam angekommen und brauchen erst mal einen Kaffee. Das bisher aufregendste Abenteuer liegt gerade hinter uns. Wir haben eine Fahrt mit dem Tuk-Tuk überlebt. Ok, vielleicht ist es objektiv gar nicht so schlimm, aber hautnah neben Mopeds, Autos, Bussen und anderen Tuk-Tuks zu fahren, ist schon eine heiße Nummer, dazu der beißende Gestand des Zweitakters. Als Ausgleich haben wir ziemlich viel gestanden und Helga hat hart mit dem Fahrer verhandelt. 150 Baht waren aber auch nicht wenig.
In die Verlegenheit sind wir übrigens gekommen, weil ich uns im Kreis geführt hatte. Auf einem Platz sind wir zu weit gegangen und am Ende wieder zurück. Aber es ist auch hart hier. Selbst in den Nebenstraßen tobt der Verkehr, schön ist es nirgends. Überall wird zugleich gearbeitet, gegessen, es war mittags, und sich entspannt - oder was auf den ersten Blick so aussieht. Ein wenig erinnert das an Marrakech. Wie fremd und anders sind da unsere Städte! Wie sauber und ordentlich, selbst da, wo wir sie für hässlich halten. Wie viel Ordnung versuchen wir umzusetzen und wie wenig Chaos halten wir aus. Wie sehen dann Menschen aus diesen Ländern dann Städte wie Berlin? Sie müssen genau so exotisch sein wie diese Städte hier.
Hier ist aber dafür sehr schön in diesem Café. Mal sehen, wie das mit der Bedienung klapp, na ja, geht?
Thailand 1
Dies ist schon der zweite Tag in Bangkok, aber ich fange jetzt an zu schreiben. Gestern morgen sind wir um 6 Uhr Ortszeit angekommen, nach Anreise und einer mehr als einstündigen Taxifahrt kamen wir gegen halb zehn im Hotel an. Alles hat also geklappt, das Hotel, in einer Seitenstraße der Sukhumvit gelegen, ist gut und sogar ein wenig chic. Ich sitze gerade auf der Terrasse, wo ich ein Foto gemacht habe. Es ist warm und nachts scheint es gern stark zu regnen, zumindest war das in den beiden Nächten der Fall.
Nach einem längeren Schlaf sind wir dann gestern am frühen Nachmittag einfach die Hauptstraße Richtung Zentrum gegangen, u.a. waren wir in zwei großen Einkaufszentren, wo wir u.a. auch einen kleinen Imbiss genommen haben (dabei hätte ich beinahe meine Tasche mit allen Papieren vergessen). Unser erster Tempel war dann Endstation. Auf dem Rückweg sind wir dann teilweise auf dem Fußweg unter der Hochbahn, die direkt über unserer Straße verlief, gegangen. Die Hochbahn ist einer der Versuche, mit dem unglaublichen Verkehr klar zu kommen. Wir sind teilweise schneller als die Autos gewesen. Es fahren zwar auch viele Busse, aber die stehen auch im Stau und die Fahrgäste lesen oder dösen vor sich hin.
Was dann noch fasziniert, sind die vielen Menschen, die irgendwas machen. An allen größeren Einfahrten von Hotels oder Unternehmen stehen Guards, die Autofahrer in den Verkehr einfädeln. Sie stehen da mit Uniformen und roten Stäben (die nachts beleuchtet sind) und dirigieren auch den fließenden Verkehr. Das alles funktioniert erstaunlich gut.
Dann stehen bzw. sitzen an den kleineren Straßen wie bei uns gegenüber, vermutlich aber nur da, wo Hotels sind, Taxifahrer an kleinen Ständen und warten auf ein Geschäft. Gegenüber von unserer Terrasse sitzen gerade zwei, sie kann man auch auf dem Foto sehen.
So, jetzt mache ich erst mal Schluss, wir werden uns gleich auf den Weg machen. Heute wollen wir ins Zentrum mit der Stadtbahn fahren.