Sonntag, 6. Oktober 2013

Der Verkehr und die Stadt

Der Straßenverkehr in Bangkok ist wahrlich mörderisch, Stoßstange an Stoßstange schieben sich die Autos durch die Stadt, vorgestern morgen auch über die Highways, wo wir mehr standen als fuhren. Zwischen den Autos und Bussen die Tuk-Tuks, die Zweiradtaxis, mit praktisch ungesicherten Passagieren. Und besonders dank der Zweiräder gibt das Ganze einen wunderbaren Gestand, in dem Menschen tagein-tagaus leben.
Immerhin versucht die Stadt gegenzusteuern, indem zum einen ein Skytrain gebaut wurde, zum anderen eine U-Bahn. Das alles ist offenkundig viel zu wenig und vermutlich für viele Menschen hier auch viel zu teuer. Bemerkenswert finde ich aber die Organisation dieser Bahnen. Hannover (oder Berlin oder …) könnte sich davon "eine Scheibe abschneiden". Die Züge halten immer an denselben Stellen, d.h. die Ausstiegsbereiche sind auf den Bahnsteigen markiert und auch die Einstiegsbereiche, was verhindert, dass die Aussteigenden von den Einsgeienden blockiert werden (in Hannover alltäglich zu beobachten). In manchen Stationen sind sogar die Bahnsteige durch Glasscheiben abgetrennt, so dass niemand den Gleisen zu nahe kommen kann. Das funktioniert auch wirklich prima. Rauchen, Trinken und Essen sind grundsätzlich verboten, woran sich auch alle halten. Für den immensen Verkehr dieser Stadt reicht das aber bei weitem nicht aus, ist aber sehr futuristisch - auf dem Skytrain gleichsam über die Stadt zu fahren.

Heute waren wir übrigens im Chatuchak-Markt, ein angebliches "Muss" für jeden Bangkok-Besucher. Und ja, es war richtig gut. Das Wetter dafür weniger, denn im Gegensatz zu den letzten Tagen, an denen es tagsüber trocken geblieben war, "stipperte" es heute immer wieder ein wenig und jetzt regnet es richtig. Morgen aber geht es ohnehin weit nach Chiang Mai in den Norden.

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