Zweiter Tag in Chiang Mai. Haben lange mit unserer Gastgeberin gesprochen, die seit 30 Jahren in Thailand lebt. Alles ist hier anders, und manche Dinge sind wohl auch unüberbrückbar. Aber die Zahl der deutschen Rentner, die hier dauerhaft leben, nimmt zu.
Die Sonne scheint, es ist so um die 30 Grad warm und wir werden gleich erst einmal ein paar Dinge in der Stadt einkaufen gehen. Es ist schön hier, nicht so eingeschlossen wie in einem Hotel, ruhig, es sind heute morgen noch zwei Gäste reingekommen, ein Paar wird noch erwartet, aber das Haus hat viel mehr Zimmer.
Nachmittags: inzwischen sind wir wieder aus der Stadt zurück. Diesmal Chinatown mit einem riesigen Markt, und na ja, Chinatown. Die chinesischen Geschmackswelten sind halt nicht meine.
Dann ein gutes und günstiges Essen, gefolgt von der Altstadt mit vielen, vielen Wats und entsprechend vielen Touristen. Und irgendwann habe ich mich gefragt: Wo bin ich hier? In Thailand, in China, in Tibet? So geht es mir aber öfter: in Südfrankreich fühle ich mich immer ein wenig wir in Italien, in der Bretagner wie in England, in ... Usw.
Zurück sind wir dann wieder mit einem Tuk-Tuk gefahren, und ja, es war noch heftiger als in Bangkok! Besonders die schmale Gasse, durch die wir gefahren sind und die gefühlt 2 cm schmaler war als unser Gefährt hatte es in sich, besonders, als noch ein Moped entgegen kam. Und es passierte nichts. Dass unser Fahrer in einem Höllentempo alles überholte, was vor ihm war, fiel dagegen schon gar nicht mehr auf. ... Kleiner Zusatz für meinen Fahrt: nach der Fahrt hätte ein einzelner Whiskey nicht mehr gereicht. ;-)
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